Am Sonntag vor dem 15. MärzAm Sonntag vor dem 15. März veranstaltete der Dachverband der Unabhängigen Ungarischen Kulturvereine in Österreich ihre traditionelle Kossuth-Gedenkfeier. Dank der jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nickelsdorf war es der Organisation nach langen Vorgesprächen möglich, in diesem Jahr ein gemeinsames Programm zu organisieren. Helmut Pecher, der Vizebürgermeister der Gemeinde, eröffnete die Gedenkveranstaltung mit einer Rede vor dem 1908 zu Ehren Kossuths errichteten Denkmal, in der er auf die Geschichte der mittlerweile mehr als hundert Jahre alten Gedenktafel einging. Er begrüßte Ferenc Steip und Péter Rozs, den abdankenden und den neu gewählten Präsidenten des Dachverbandes. An der Kranzniederlegung nahmen unter anderem Erika Kozlik Beniczkyné als Vertreterin der ungarischen Botschaft in Wien, eine Delegation aus Pusztavám, der Partnergemeinde von Nickelsdorf, und mehrere Mitglieder des Wiener Ungarischen Kulturvereins Délibáb, teil. In seiner Rede betonte Péter Rozs die Bedeutung des Gedenkens und die Tatsache, dass, obwohl die Zeitzeugen aus 1848 bereits verstorben sind, solche Gedenkstätten, vor allem im Ausland, eine große Chance bieten, Verbindungen mit Österreich zu knüpfen, sich in Freundschaft und Partnerschaft an unsere gemeinsame Vergangenheit zu erinnern, an der die Gemeinde Nickelsdorf seit Jahrzehnten einen großen Anteil hat. Am Ende seiner Rede bedankte sich Péter Rozs bei Franz Steip für seine Arbeit als Präsident und würdigte die tatkräftige Unterstützung durch den abdankenden Präsident.
Nach der Kranzniederlegung wurde die Gedenkfeier in einem Gasthaus in Zurndorf fortgesetzt. Im Rahmen des Kulturprogramms sang die Barka Gesanggruppe Kossuth-Lieder, gefolgt von einem Vortrag von Máté Hoffmann, der sich mit den Ereignissen und der Geschichte von 1848 in Nickelsdorf befasste. Zum Abschluss des Programms sangen und musizierten zwei Mitglieder des Röppenj Pengető Kinderzithergruppe, Botond Kilyénfalvi und Nóra Kiss, das Lied “Lajos Kossuth azt üzente”. Später begannen informelle Gespräche und spontanes Singen von 48er-Soldatenliedern.

Fotos: Großgemeinde Nickelsdorf veranstaltete der Dachverband der Unabhängigen Ungarischen Kulturvereine in Österreich ihre traditionelle Kossuth-Gedenkfeier. Dank der jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nickelsdorf war es der Organisation nach langen Vorgesprächen möglich, in diesem Jahr ein gemeinsames Programm zu organisieren. Helmut Pecher, der Vizebürgermeister der Gemeinde, eröffnete die Gedenkveranstaltung mit einer Rede vor dem 1908 zu Ehren Kossuths errichteten Denkmal, in der er auf die Geschichte der mittlerweile mehr als hundert Jahre alten Gedenktafel einging. Er begrüßte Ferenc Steip und Péter Rozs, den abdankenden und den neu gewählten Präsidenten des Dachverbandes. An der Kranzniederlegung nahmen unter anderem Erika Kozlik Beniczkyné als Vertreterin der ungarischen Botschaft in Wien, eine Delegation aus Pusztavám, der Partnergemeinde von Nickelsdorf, und mehrere Mitglieder des Wiener Ungarischen Kulturvereins Délibáb, teil. In seiner Rede betonte Péter Rozs die Bedeutung des Gedenkens und die Tatsache, dass, obwohl die Zeitzeugen aus 1848 bereits verstorben sind, solche Gedenkstätten, vor allem im Ausland, eine große Chance bieten, Verbindungen mit Österreich zu knüpfen, sich in Freundschaft und Partnerschaft an unsere gemeinsame Vergangenheit zu erinnern, an der die Gemeinde Nickelsdorf seit Jahrzehnten einen großen Anteil hat. Am Ende seiner Rede bedankte sich Péter Rozs bei Franz Steip für seine Arbeit als Präsident und würdigte die tatkräftige Unterstützung durch den abdankenden Präsident.
Nach der Kranzniederlegung wurde die Gedenkfeier in einem Gasthaus in Zurndorf fortgesetzt. Im Rahmen des Kulturprogramms sang die Barka Gesanggruppe Kossuth-Lieder, gefolgt von einem Vortrag von Máté Hoffmann, der sich mit den Ereignissen und der Geschichte von 1848 in Nickelsdorf befasste. Zum Abschluss des Programms sangen und musizierten zwei Mitglieder des Röppenj Pengető Kinderzithergruppe, Botond Kilyénfalvi und Nóra Kiss, das Lied “Lajos Kossuth azt üzente”. Später begannen informelle Gespräche und spontanes Singen von 48er-Soldatenliedern.

Fotos: Großgemeinde Nickelsdorf